Glaukom-InformationMittels Früherkennung kann dem Fortschreiten des Glaukoms Einhalt geboten werden

Auch unsere Augen profitieren vom gesunden Lebenswandel

Der grüne Star geht mit Einschränkungen im Sichtfeld einher und führt unbehandelt schlimmstenfalls zur Erblindung. Konkrete vorbeugende Maßnahmen sind nicht bekannt. Die einzigen Mittel sind die Früherkennung und ein gesunder Lebensstil. Bei diesem stehen regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf das menschliche Laster Nummer 1, das Rauchen, ganz oben. Ziel ist, das eigene Gewicht im gesunden Rahmen zu halten und Gefäß- und Stoffwechselstörungen vorzubeugen.

Stark schwankender oder sehr niedriger Blutdruck sowie Gefäßverengungen und -verschlüsse können mittelbar an der Erkrankung des Sehnervs und des Kammerwinkels beteiligt sein. Arteriosklerotischen Gefäßveränderungen kann mit Aktivität, angemessener Ernährung und dem Verzicht auf Alkohol und Nikotin vorgebeugt werden. Auch Diabetes Typ 1 & 2 kann damit entgegen gewirkt werden, da sie störenden Einfluss auf die Gefäße ausüben.

Behandlung mit Augentropfen

Es ist selbstverständlich, dass Augentropfen gegen den grünen Star regelmäßig angewendet werden müssen. Wird die Behandlung unterbrochen, kann dies ein Fortschreiten des Glaukoms zur Folge haben.

Augentropfen werden verabreicht, indem sie bei nach hinten geneigtem Kopf in das herausgezogene untere Augenlid getropft werden. Danach die Augen schließen und die Tropfen wirken lassen.

Treten bei der Anwendung Beschwerden in Form von Juckreiz, Augenbrennen, Kopfschmerzen usw. auf, hilft nur der Weg zum Augenarzt. Hygiene ist unabdinglich. Saubere Hände und die Beachtung der Lagerungshinweise sind selbstverständlich. Kontaktlinsen sollten vor der Behandlung herausgenommen werden.