Saturday 19th of May 2012

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Ein Glaukom ist  Erkrankung des Sehnervs, bei der es zu einem fortschreitenden, nicht rückgängig zu machenden Untergang von Nervengewebe kommt. Zu spät erkannt und unbehandelt führt eine Glaukomerkrankung zu Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung.


In Deutschland gibt es nahezu eine Million Glaukom-Patienten, weitere drei Millionen tragen ein erhöhtes Glaukom-Risiko.

 

Wie entsteht ein Glaukom?
Allen Glaukomen gemeinsam ist eine Schädigung des Sehnervs, die durch einen zu hohen Augeninnendruck beziehungsweise eine unzureichende Durchblutung des Sehnervs ausgelöst werden kann.

 

Die Mehrzahl der Erkrankten leiden am Offenwinkelglaukom. Hierbei führt ein Missverhältnis von Produktion und Abtransport des Kammerwassers zu einem dauerhaft erhöhten Augeninnendruck.


Das Risiko, an einem Offenwinkelglaukom zu erkranken, nimmt ab dem 40. Lebensjahr zu.

 

Ein erhöhter Augeninnendruck ist einer der Hauptgründe für die Entstehung des Grünen Stars (Glaukom). Die häufigste Methode zur Messung des Augeninnendrucks ist die sogenannte Applanationstonometrie.

 

Das Glaukom verläuft in der Regel zunächst ohne wahrnehmbare Beschwerden für den Patienten und bleibt daher lange unbemerkt. Allein die regelmäßige Untersuchung des Sehnervs und die Messung des Augeninnendrucks durch den Augenarzt ermöglichen die frühzeitige Erkennung eines Glaukoms.

 

Augenarztpraxis Dr. (RUS) Kapralow